Um unsere Theaterstücke zu entwickeln, führen wir Interviews und treffen uns mit Experpert*innen von Menschenrechtsverletzungen.

Wir erfinden nichts hinzu.

Schauspieler*innen stehen dann auf der Bühne, und geben die Gespräche und Erzählungen wortgetreu wieder.

Elisabeth Pleß, Marie Noel, Aylin Esener, Neslihan Arol, Michaela Maxi Schulz und DJ Kat Kat Tat in „Keine Mehr“, Foto: Anja Isteniç

Das Ergebnis ist roh und direkt:

Es ist, als ob die Schauspieler*nnen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zuschauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird: 

Verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten. 

Wenn die Schauspieler*innen flüstern, schweigen, behutsam ein Wort in den Raum werfen, dann und wann lauter werden, fordernd oder wütend die Stimme anheben, einmal sogar beinah schreien, dann dringen die Töne nicht abstrakt zu den Zuschauer*innen, dann wird das Publikum ganz direkt und in all ihrer Körperlichkeit von dem Gesagten getroffen und berührt.