Neues Projekt und Auftritte

Wir arbeiten an einem Projekt mit einem neuen Stück über Fluchterfahrungen.

Falls ihr selbst in dem Bereich arbeitet oder Lust habt uns irgendwie zu unterstützen – mit Zeit, Expertise oder einer Spende – kontaktiert uns gerne unter kontakt[at]buehne-fuer-menschenrechte.org!

Für aktuelle Auftritte schaut gerne in unsere Liste mit zukünftigen Auftritten.

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Premiere „Auch Deutsche unter den Opfern – Ein Rechercheprojekt zum NSU von Tuğsal Moğul“

Am 27. April 2022 hat unser neues Stück „Auch Deutsche unter den Opfern – Ein Rechercheprojekt zum NSU von Tuğsal Moğul“ in Würzburg Premiere gefeiert!

Beschreibung:

Zehn Tote in elf Jahren – neun Menschen mit griechischer, türkischer und kurdischer Herkunft – das ist die traurige Bilanz des NSU. Jahrelang wurde den Opfern mit Migrationshintergrund eine Verwicklung in die Machenschaften der organisierten Kriminalität unterstellt – gleichzeitig schlossen die Beamten einen rechtsextremen Hintergrund der Taten aus.

Die Verbrechen des NSU enden im Jahr 2011: Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos werden tot in einem ausgebrannten Wohnmobil aufgefunden, vier Tage später stellt sich Beate Zschäpe der Polizei. 

Der größte politische Strafprozess nach der Wiedervereinigung bemühte sich um Aufklärung. Nach fünf Jahren und insgesamt 438 Verhandlungstagen, bei denen mehr als 700 Zeugen gehört wurden, wurde das Urteil verkündet. Doch die Fragen bleibt:

Welche Rolle spielt der Staat in diesem Verbrechenskomplex? 

Es ist ein deutsches Verbrechen, dessen lückenlose Aufklärung kaum möglich scheint. Es ist neue deutsche Zeitgeschichte! Was wäre gewesen, wenn die Opfer deutsche Namen gehabt hätten und die Täter nichtdeutsche? 

Tuğsal Moğul versammelt nach intensiver 9-monatiger Recherche reine Fakten und Aussagen, Polizeimeldungen und Politikerstatements zu der NSU-Mordserie im Besonderen und zu rechter Gewalt im Allgemeinen. Aber in dieser Konzentration entwickelt das Bekannte eine extreme Wirkung. Es lässt sich nicht mehr Verdrängen und Verharmlosen. Moğul und sein Ensemble, das mal CSI und mal Märchenstunde spielt, müssen das Publikum gar nicht beschimpfen. Die Ereignisse, die sie referieren, sprechen für sich und sind immer auch mit einer Frage an uns alle verbunden. Wie konnte es soweit kommen und welchen Anteil hat jeder einzelne daran?

Dieser Abend, der mit den unterschiedlichsten Mitteln arbeitet, der mal klassisches Dokumentar-Theater und mal bitterböse Satire ist, der die Morde der Terrorgruppe rekonstruiert und zugleich eine Prognose über den Ausgang des Prozesses wagt, verwandelt sich in ein theatrales Totengebet. Viel zu schnell sind die vielen Opfer rechtsradikaler Gewalt aus den Nachrichten und den Erinnerungen der Öffentlichkeit verschwunden. So ist es nun an uns, ihrer noch einmal zu gedenken.

Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Hamburg

Wir sind wieder im SO36! Mit „Keine Mehr“ am 16.03.2022

Mirjam Barner, Elisabeth Pleß und Marie Noel in „Keine Mehr“ Foto: Anja Isteniç

Nach vier ausverkauften Abenden im Januar haben wir im Womens Histoy Month einen weiteren Auftritt von „Keine Mehr“ im SO36. Und Tickets gibt es auch schon!

Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr.

Alle Veranstaltungen sind 2G+.

Wir freuen uns auf euch!

Eure Bühne

Zusatztermin am 15.01.2022

Wir haben einen Zusatztermin am 15.01.2022 im SO36! Tickets gibt es hier.

Tickets ab jetzt im Vorverkauf!

Tickets für den 12. Januar 2022 II 13. Januar 2022 II 14. Januar 2022

Das Premierendatum ist gesetzt und unser Poster könnt ihr ab nächster Woche überall in Berlin bewundern.

Tickets zur Premiere findet ihr auch direkt auf der Webseite des SO36. Alle Veranstaltungen sind 2G+.

Wir freuen uns auf euch!

Eure Bühne

Keine Mehr!

Titelbild Keine Mehr - ein dokumentarischces Theaterstück über Solidarität

Es tut sich viel im Verein. Unser neues Projekt „Keine Mehr – ein dokumentarisches Theaterstück über Solidarität“ ist so gut wie fertig!

Nach fast zwei Jahren Recherche, Netzwerken, Interviews und Workshops arbeiten wir auf Hochtouren an der finalen Fassung unseres neuen dokumentarischen Theaterstücks.

Und ein Premierendatum gibt es auch schon!

Am 12., 13. und 14. Januar 2022 um jeweils 19:30 Uhr könnt ihr das Stück im SO36 in Berlin sehen.

Danach gehen wir auf Deutschlandtour! Falls ihr das Stück in eurer Nähe sehen wollt schreibt uns auf kontakt@buehne-fuer-menschenrechte.org.

Folgt uns auf Instagram @buehnefuermenschenrechte, um live dabei zu sein und alle Neuigkeiten als erstes zu erfahren.

Bis bald!

Eure Bühne

Verein under construction

Ja, es sind auch für uns kräftezehrende Zeiten.

Nutzen wir also die Zeit für einige Renovierungsarbeiten und neue Ansätze.

Wir arbeiten weiter als Verein, dessen Arbeit hinter der Bühne mit dem was er auf der Bühne vertritt vereinbar ist: Menschenrechte, ein diskrimnierungsfreies Miteinander und kollektives Schaffen im Kampf für eine gerechtere Welt.

Wir bereiten neue Theaterstücke vor, mit denen wir bundesweit agieren können und sind wir auf der Suche nach Partner:innen, die uns in der Vorbereitungszeit unterstützen möchten.


Auch haben wir eine neue Adresse digital wie analog. 
Mails und Briefe an die alten Adressen erreichen uns leider nicht mehr. 

Bühne für Menschenrechte 

Heckerdamm 217
13627 Berlin

Mail: kontakt@buehne-fuer-menschenrechte.org